Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek beim Bezirksagrarausschuss

Laer. Der Flächenverbrauch im Münsterland war das zentrale Thema bei einer Diskussionsveranstaltung mit Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und dem Bundestagsabgeordneten Johannes Röring (CDU). Auf Einladung des CDU-Bezirksagrarausschusses Münsterland unter dem Vorsitz von Christina Schulze Föcking waren zahlreiche Mitglieder und Interessierte der Einladung nach Laer gefolgt.
Während derzeit täglich etwa 15 Hektar landwirtschaftliche Fläche in NRW verloren gehen, soll in Zukunft durch neue Grundsätze im Regionalplan dieser Flächenverbrauch reduziert werden. Zum einen sollen weniger neue Baugebiete ausgewiesen werden, da der demographische Wandel in Zukunft auch weniger Nachfrage nach Bauland-Flächen erwarten lasse.
Doch auch bei den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen haben das Bundes- und Landesnaturschutzgesetz neue Möglichkeiten eröffnet, Eingriffe in die Landschaft ohne die Beanspruchung fruchtbarer Ackerflächen auszugleichen. So ist es etwa möglich, Ausgleiche durch die Aufwertung bestehender Wälder zu erreichen, Maßnahmen im und am Gewässer zu gestalten und Umweltmaßnahmen an weiter entfernten Orten vorzunehmen, solange diese im gleichen Naturraum liegen.
Weiterlesen: "Regierungspräsident zu Gast"
14. April 2010
Dicke Bretter, helfende Hände
Quelle: Westfälische Nachrichten vom 15.03.10

Die Jungbullen mögen die Ministerin - und die lässt sich gerne mal die Hand abschlecken. Mit der CDU-Landtagskandidatin Christina Schulze Föcking (kleines Bild) reicht ein tiefer Blick, sich der Wertschätzung zu vergewissern. Fotos:
(Achim Giersberg)
Steinfurt/Kreis Steinfurt - Wie das so geht: Da reicht man jemand den kleinen Finger - und der nimmt gleich die ganze Hand. Oder lutscht und nuckelt gar daran herum. Sowie gestern der zutrauliche Jungbulle im Stall von Familie Drerup würden wohl ihre EU-Amtskollegen die Ministerin sicher auch gerne ´rumkriegen, um beim großen Brüsseler Agrar-Monopoly bessere Chancen für ihre Bauern zu erstreiten. Doch da lässt Ilse Aigner nicht mit sich reden. „Kämpfen“ und „hart bleiben“ werde sie, für Deutschland und seine Bauern, und die vielen Begehrlichkeiten der anderen Länder abwehren, verspricht sie mehrmals und wird dafür von den rund 350 Landwirten in der zum Versammlungsraum umdekorierten Drerup´schen Scheune in der Borghorster Bauernschaft Dutum beklatscht.
Weiterlesen: "Dicke Bretter, helfende Hände"
|
| |
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigners Mission für das Münsterland
|
| Von Christiane Hildeband-Stubbe, Münstersche Zeitung |
| STEINFURT Wettermäßig zeigte sich das Münsterland dem hohen Besuch nicht eben freundlich. Umso stärker war der Empfang, den rund 350 Bauern aus dem Kreis Steinfurt am Montagnachmittag ihrer Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner boten. Ein „Heimspiel“ für den Gast aus Bayern – nicht nur für CDU-Landtagskandidatin Christina Schulze Föcking aus Steinfurt. |
Die Ministerin lässt sich Zeit. Während drinnen in der für die Veranstaltung eigens hergerichteten Scheune auf dem Hof Drerup in Dumte die Gäste der Kreis-CDU frösteln, ist Aigner noch auf dem Rückweg von ihrem ersten Tagesauftritt in Hünxe. Mit halbstündiger Verspätung trifft sie ein.
Bundestagsabgeordneter Jens Spahn spannt den Regenschirm auf und sorgt dafür, dass Aigner trockenen Fußes den Drerupschen Stall erreichen kann. Für den angekündigten Rundgang durch den Betrieb aber bleibt keine Zeit mehr. Ein kurzes Streicheln der munter fressenden Jungbullen (Aigner zeigt keine Berührungsängste), ein rasches Foto mit der Gastgeber-Familie und auf geht‘s in den „Saal“. Die Ministerin bahnt sich den Weg durch die Massen und lauten Applaus. |
|
| Weiterlesen: "Ministerin Aigners Mission für das Münsterland" |
| |
| |